Atemschutz Die Atemschutzträger sind so etwas wie die Speerspitze im Brandeinsatz. Sie sind die Leute, die in brennende Häuser gehen, um andere unter dem Einsatz ihres Lebens zu Retten. Der schwere Atemschutz kommt an Einsatzorten mit toxischen (giftigen) Gasen bzw. bei zu geringer Sauerstoffkonzentration in der Luft zum Einsatz. Ein Atemschutzeinsatz ist körperliche Schwerstarbeit!!! Daher ist eine der wichtigsten Vorraussetzungen für die Verwendung eines Atemschutzgerätes die körperliche Tauglichkeit. Daher ist es wichtig dass man nur in körperlicher Bestform in den Einsatz geht. Für die Atemschutzgeräteträger sind ärztliche Untersuchungen in gewissen Intervallen vorgeschrieben. Der Atemschutzbeauftragte ist für die Wartung und Instandhaltung der Atemschutzgeräte, Organisation von Übungen und Weiterbildungen und die Einhaltung und Durchführung der regelmässigen ärztlichen Untersuchungen verantwortlich. Ausbildung Die Aufgaben der Feuerwehr nehmen mittlerweile ein sehr breites Spektrum ein und dementsprechend  muss auch die Ausbildung ausgerichtet sein. Zusätzlich stehen der Feuerwehr immer modernere und bessere technische Geräte zur Verfügung. EDV Auch im Feuerwehrwesen hat die EDV längst Einzug gehalten, geht sowohl in der Administration als auch bei großen Einsätzen nichts mehr ohne Unterstützung durch den Computer. Sei es im Zuge eines größeren Einsatzes oder zur Erfassung der Einsatzzeiten und Statistiken für die örtliche Feuerwehr. Der Fachdienst EDV beinhaltet den Aufbau und die Wartung der PC´s, sowie auch die Betreuung dieser Homepage. Sämtlicher Schriftverkehr, ob per Post oder via Internet wird vom Schriftführer abgewickelt. Dazu gehören Einberufungen der Wehrmitglieder, das Erstellen von Sitzungsprotokollen und die Verwaltung der Einsatzberichte. All diese Aufgaben werden vom Schriftführer und EDV-Beautragten erledigt. Einsatzdienst Der Einsatzdienst ist der, in der Öffentlichkeit, wohl bekannteste und zugleich auch der wichtigste Fachbereich einer Feuerwehr. Dieser Dienst erfordert von der gesamten Mannschaft ein hohes Maß an Wissen, Disziplin und körperlichem Einsatz. Deshalb ist eine optimale Vorbereitung äußerst wichtig. Die Feuerwehr muss 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr jederzeit einsatzbereit sein. Dies betrifft die Gerätschaften ebenso, wie die Mannschaft. Im Einsatzdienst gibt es eine Unzahl von verschiedenen Notfällen, grundlegend unterscheidet man allerdings zwischen dem technischen Einsatz und dem Brandeinsatz. Jeder Einsatz erfordert eine gewisse Anzahl an Feuerwehrmitgliedern und Fahrzeugen bzw. Geräten. Im Einsatzfall besetzt die alarmierte Mannschaft die erforderlichen Fahrzeuge, rückt zum Einsatzort aus und bedient dort die benötigten Geräte. Geleitet wird die Mannschaft eines Fahrzeuges vom Fahrzeugkommandanten, meistens von einem Gruppenkommandanten. Dieser hält ständig per Funk Verbindung zum Einsatzleiter und führt die angeordneten Befehle aus und leitet diese an die Mannschaft weiter. Jedes ausrückende Mitglied hat eine fix zugewiesene Aufgabe während des Einsatz z.B. Angriffstrupp, Maschinist oder Verkehrslotse. Nur so kann ein Einsatz kontrolliert ablaufen ohne ein wildes Durcheinander zu erzeugen. Wichtig ist auch das Teamwork während des gesamten Einsatzes, jeder kann und muss dem anderen vertrauen und wird bei schwierigen Aufgaben von der gesamten Mannschaft unterstützt. Funk Der Fachdienst Funk ist im Laufe der Jahre zu einem immer wichtigeren Bestandteil jeder Feuerwehr geworden. Vor allem im Einsatzfall ist es besonders wichtig, Kommunikation und Erreichbarkeit innerhalb der Feuerwehr bis auf ein Maximum zu optimieren. Für die Kommunikation im steirischen Feuerwehrwesen wird ein eigenes Funknetz verwendet. Jeder Bezirk verfügt über einen eigenen Kanal (Frequenz) auf dem die Feuerwehren ihren Funksprechverkehr abwickeln. Über dieses Frequenzband erfolgt auch die Alarmierung der Feuerwehren durch die Funksirenensteuerung. Gleichzeitig mit dem Ertönen der Sirene werden die Kameraden auch mittels Rufempfänger und auch SMS alarmiert. Der Funkbeauftragte ist verantwortlich für die Aus- und Weiterbildung der Feuerwehrmänner im Sachgebiet Funk, die Organisation von Funkübungen und die Wartung und Instandhaltung der Funkgeräte und Kommunikationsmittel. Gerätewart Der Gerätewart ist für die gesamten, in der Feuerwehr eingesetzten Gerätschaften, verantwortlich. Er hat dabei die die Pflege, Wartung und Prüfung der Feuerwehrgeräte durchzuführen. Jugend Zur Erhaltung unserer Einsatzfähigkeit in der Zukunft ist uns die Ausbildung unserer Feuerwehrjugend ein großes Anliegen. Unser Jugendbeautragter HLM Heribert Riegler, sowie sein Stellvertreter HBI Franz Fladischer sind mit großem Verantwortungsbewusstsein und Engagement an der Sache und versuchen unsere Jugend bestmöglichst auszubilden. Derzeit gibt es in unserer Feuerwehr 4 Burschen zwischen dem 10. und 16. Lebensjahr in der Feuerwehrjugend. Idealismus ist Voraussetzung! Um diese Voraussetzung zu stärken, kann man bei Leistungsbewerben und Wissenstests Abzeichen erwerben. Verantwortung tragen! Der Weg zum aktiven Feuerwehrmitglied führt über eine gute Ausbildung. Die Grundbegriffe der Brandbekämpfung, Gerätekunde, das Funken, die Erste Hilfe und vieles mehr, erfährt man in der Feuerwehrjugend. Freizeit gestalten! Nach dem Beitritt in die Feuerwehr kann man an allen Feuerwehrveranstaltungen teilnehmen. So kann man bei spannenden Sportereignissen und lustigen Jugendtreffen mitmachen. Kameradschaft und Freundschaft kann man bei den zahlreichen Bezirks- und Landeszeltlagern schließen. Mit dem Erreichen des 10. Lebensjahres, kann man Mitglied der Steirischen Feuerwehrjugend werden. Bei Interesse wende dich an unseren Kommandanten HBI Franz Fladischer (0664/1603832) oder an unseren Jugendbeauftragen HLM Heribert Riegler (0676/6395856). Maschinenmeister Um effizient arbeiten zu können benötigt die Feuerwehr Fahrzeuge und Maschinen. Für die Einsatzbereitschaft aller motorbetriebenen Gerätschaften und der Fahrzeuge ist der Maschinenmeister verantwortlich. Kleinere Reparaturen und Wartungsarbeiten werden auch von ihm durchgeführt. Maschinist Der Maschinist ist einerseits Einsatzfahrer und lenkt das Fahrzeug zum Einsatzort, andererseits am Einsatzort angekommen ist der Maschinist für alle Gerätschaften im Fahrzeug verantwortlich. Er muss eine genaue Kenntniss vom Fahrzeug und den mitgeführten Geräten haben. Sanität Durch den ständig wachsenden Verkehr nehmen auch die Unfälle an Häufigkeit zu. Gerade der Feuerwehrsanitäter kann durch seine Ausbildung bei der Bewältigung eines Unfalles (bei der Erstversorgung) eine wesentliche Unterstützung der Rettungskräfte sein. Die Ausbildung eines Feuerwehrsanitäters umfasst die technische Menschenrettung, Umgang mit dem Beatmungsbeutel und dem Sauerstoffgerät, die assistierte Beatmung, Assistenzleistung für den Notarzt, Traumaversorgung, Umgang mit Schienen, Stifneck, Schaufeltrage, Vakuummatratze und die allgemeine Erste Hilfe. Für die Aus- und Weiterbildung und die Kontrolle der Sanitätshilfsmittel ist der Sanitätsbeauftragte verantwortlich.