Abschnittsübung Draiach – 100 Jahre nach der Katastrophe
 
Es ist fast auf den Tag genau 100 Jahre her, dass der 24. April 1926 als einer der schwärzesten Tage in die Geschichte von Draiach einging. Damals fraßen sich die Flammen unaufhaltsam durch das Dorf und legten 30 Gebäude in Schutt und Asche. Wo heute moderne Technik steht, herrschte damals Verzweiflung und ein mühsamer Kampf mit einfachsten Mitteln. Dieses Jubiläum nahmen wir zum Anlass, um im Rahmen der Abschnittsübung unser Können zu zeigen.
 
Um Punkt 10:00 Uhr schrillten die Sirenen über Graßnitz. Die Übungsannahme: Ein Brand in einem Wirtschaftsgebäude, der durch den simulierten Wind rasch auf die umliegenden Objekte überzugreifen drohte.
 
Das Feuer „breitete“ sich simuliert so schnell aus, dass wir sofort Verstärkung aus dem ganzen Abschnitt brauchten. Die Feuerwehren Turnau, Thörl, Etmißl und St. Ilgen wurden nachalarmiert.
 
Die Besatzung des HLF2 Graßnitz begann sofort mit der Brandbekämpfung am Stallgebäude. Parallel dazu wurde durch das BLF-C mit dem Pumpencontainer die Wasserversorgung vom örtlichen Löschwasserbehälter sichergestellt, um das HLF2 sowie das TLF2000 Aflenz kontinuierlich zu speisen.
 
Während das HLF2 Turnau, das RLF Thörl und das TLF1000 Etmißl die weiteren betroffenen Gebäude schützten und löschten, wurde im Hintergrund die Versorgungsleitung aufgebaut:
 
Um eine dauerhafte Wasserversorgung zu garantieren, wurde eine lange Zubringerleitung vom Hofacker über den Löschbehälter Dörflach bis nach Draiach gelegt. Der LKW Aflenz, der LKW Turnau und das KLF St. Ilgen arbeiteten hier Hand in Hand, um mehrere Pumpen in die Leitung einzubinden und den Löschwasserbehälter in Draiach zu speisen.
 
Das ELF Turnau unterstützte die Einsatzleitung vor Ort. Die Besatzung übernahm die Funkführung und hielt den Lageplan aktuell.
 
Gegen Mittag konnte „Brand aus“ gegeben werden. In der abschließenden Besprechung wurde deutlich, wie wichtig das Zusammenspiel der verschiedenen Wehren im Abschnitt ist.
 
Nach dem Ende der Übung kamen die Einsatzkräfte, die Einwohner von Draiach und die vielen Zuschauer zu einem gemeinsamen Essen am Dorfplatz zusammen. In bester Gesellschaft ließen wir den Tag gemütlich ausklingen.
 
Auch wenn die Technik heute eine völlig andere ist als vor 100 Jahren, so ist eines gleich geblieben: Der Wille, dem Nächsten in der Not beizustehen. Ein großer Dank gilt allen Kameradinnen und Kameraden für die hohe Einsatzbereitschaft und die professionelle Durchführung dieser besonderen Übung.
 
Abschnittsübung 2026
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